Schanghai 2017: Mini zeigt Allradkombi mit 231 PS - JCW Countryman

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Keine ‚Mini‘-Abmessungen: Der stattliche JCW Countryman ist 4,30 Meter lang, 1,82 breit und 1,56 m hoch. Foto: Mini/dpp-AutoReporter

Auf der Automesse in Schanghai (19. - 28. April 2017) zeigt die BMW-Tochter Mini das fünftürige Kombimodell Countryman in sportlicher Version. In der zweiten Generation ist er der dickste Mini-Erbe im Angebot der britischen Traditionsmarke von der europafeindlichen Insel. Seine Außenmaße strecken sich um rund 17 Zentimeter in die Länge und drei Zentimeter in die Breite sowie um 7,5 Zentimeter im Radstand - verglichen mit dem modernen Vorgängermodell. Die weitere Überdehnung der ursprünglichen Mini-Idee (sc. 3,05 m kurz) sorgt für ein gewachsenes Raumangebot auf fünf Sitzplätzen. Der Gepäckraum kann bedarfsgerecht von 450 auf bis zu 1390 Liter erweitert werden. Ein weiterer Superlativ gebührt der Antriebseinheit des neuen Mini John Cooper Works Countryman. Der mit 170 kW/231 PS stärkste jemals in einem Mini eingesetzte Motor soll in Kombination mit serienmäßigem Allradantrieb für Fahrfreude auch auf unbefestigtem Terrain sorgen.

Der vorn quer angeordnete 2,0 Liter große Vierzylinder-Motor verfügt über eine spezifische Ausführung der TwinPower-Turbotechnologie mit einem in den Stahlgusskrümmer integrierten Aufladesystem, Benzin-Direkteinspritzung, vollvariabler Ventilsteuerung und variabler Nockenwellensteuerung (Doppel-VANOS). Der aus besonders temperaturbeständigem Material gefertigte Turbolader erzeugt einen auf 2,2 bar erhöhten Ladedruck. Damit wird die Basis für eine besonders energische und lang anhaltende Kraftentfaltung geschaffen. Sein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern stellt der Motor zwischen 1450 und 4500/min zur Verfügung. Seine Höchstleistung von 170 kW/231 PS erreicht er im Drehzahlbereich von 5000 bis 6000/min.

Der Mini JCW Countryman ist bis zu 234 km/h schnell und spurtet mit serienmäßigem 6-Gang Handschaltgetriebe ebenso wie mit optionaler 8-Gang Steptronic in 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Er ist dabei um 0,8 beziehungsweise 0,7 Sekunden schneller als der Mini Cooper S Countryman ALL4; wer verhalten fährt, verbraucht kombiniert 7,4 l/100 km (CO2: 169 g/km).

Es gibt ein Sportfahrwerk mit 18 Zoll-Leichtmetallrädern, Brembo-Sportbremsanlage, eigenständige Karosseriemerkmale, optimierte Aerodynamik-Eigenschaften und Kühlluftzufuhr; innen fällt der Blick auf ein modellspezifisches Cockpit mit Sportsitzen. Unterstrichen wird der Auftritt des neuen JCW Countryman im Premium-Kompaktsegment durch die exklusive Serienausstattung mit Fahrprogrammen, LED-Scheinwerfern, Radio und Komfortzugang.

Der Allradantrieb ALL4 verbessert neben der Traktion auf Schotterpisten auch die Fahrstabilität bei widrigen Witterungsverhältnissen und die Kurvendynamik auf der Rennstrecke. Die mit der Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitätskontrolle) vernetzte elektronische Steuerung des Systems sorgt für eine jederzeit bedarfsgerechte Verteilung des Antriebsmoments zwischen den Vorder- und den Hinterrädern.

Fahrerassistenzsysteme sorgen für ein zusätzliches Plus an Komfort und Sicherheit. Die serienmäßige Auffahrwarnung mit City-Anbremsfunktion kann um das System Driving Assistant einschließlich kamerabasierter aktiver Geschwindigkeitsregelung, Personenwarnung mit Anbremsfunktion, Fernlichtassistent und Verkehrszeichenerkennung ergänzt werden. Darüber hinaus stehen die Park Distance Control mit Sensoren an der Fahrzeugfront, die Rückfahrkamera und der Parkassistent zur Auswahl. Auf dem John Cooper Works spezifischen Head-Up-Display werden neben den Informationen über die Fahrgeschwindigkeit, erkannte Tempolimits und Überholverbote, aktuellen Navigationshinweisen und Check-Control-Meldungen, Rückmeldungen der Fahrerassistenzsysteme sowie Telefonkontakt- und Entertainmentprogrammlisten auch der aktuell gewählte Gang und eine mehrfarbige Motordrehzahlskala samt Schaltpunktsignal dargestellt. Darüber hinaus stehen wie gewohnt vielerlei Sonderausstattungen zur Wahl - bis hin zu digitalen Services und einer Alarmanlage mit Glühwürmchen-roter Statusleuchte in der Dachfinne. (dpp-AutoReporter/wpr)