Schanghai 2017: Futuristischer Innenraum für Škoda Vision E

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Vision E: weites Raumgefühl dank großer Glasflächen. Foto: Škoda/dpp-AutoReporter

Škoda zeigt auf der Auto Schanghai 2017 (19. - 28. April) eine rein elektrisch angetriebene Konzeptstudie. Das futuristische Design zeigt die Merkmale der neuen Škoda-Formensprache für zukünftige Elektrofahrzeuge. Auffälligste Karosseriedetails sind die gegenläufig öffnenden Türen und der Verzicht auf eine B-Säule. Im lichtdurchfluteten Innenraum sorgen vier drehbare Einzelsitze und der fehlende Mitteltunnel für ein großzügiges Raumgefühl.


„Mit Vision E geben wir einen Ausblick auf zukünftige Škoda-Modelle mit Elektroantrieb", sagt der Škoda-Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier: „Bis 2025 werden wir neben Plug-in-Hybridfahrzeugen auch fünf rein elektrisch angetriebene Automobile in verschiedenen Segmenten auf den Markt bringen. Damit erden wir jedes vierte Auto mit Elektroantrieb anbieten können".


Dank großer Glasflächen präsentiert sich der Innenraum der Vision E hell und transparent. Die konsequente Fortsetzung der horizontalen Linienführung unterstreicht die klare Strukturierung und Großzügigkeit des Innenraums. Vier schalenförmige Einzelsitze betonen die Modernität. Mit langem Radstand und den kurzen Überhängen vorn und hinten haben die Entwickler für die gewohnt großzügigen und komfortablen Innenraummaße in der Vision E gesorgt.


Die Sitze sind leicht erhöht und garantieren so eine gute Übersicht. Sie lassen sich um 20 Grad drehen und schwenken beim Öffnen der Türen nach außen, um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern Nach dem elektrisch betätigten Schließen der gegenläufig öffnenden Türen fahren die Sitze in ihre Ausgangsposition zurück. Da konzeptbedingt auf einen Mitteltunnel verzichtet wird, entsteht ein besonders großzügiges Raumgefühl.


Neben dem Cockpitbildschirm, auf dem die klassischen Fahrzeugdaten angezeigt werden, befinden sich in der Škoda Vision E weitere Screens für die Insassen. In der Mitte des Armaturenbretts sitzt das zentrale Touchscreen-Display, über das Fahrer und Beifahrer alle wichtigen Funktionen und Dienste von Škoda Connect ablesen und bedienen können.


Jeder Mitfahrer hat einen eigenen Bildschirm, über den zahlreiche Komfortfunktionen wie Information und Entertainment bedient werden können. Der Monitor für den Beifahrer ist im Armaturenträger untergebracht, die Bildschirme für die Fondpassagiere in den Lehnen der Vordersitze. Außerdem können Beifahrer und Fondpassagiere über eigene Touchdisplays ihr Unterhaltungsprogramm gestalten. Das Bedienelement für den Beifahrer befindet sich in der rechten Armauflage, das für die Fondpassagiere zwischen den beiden hinteren Einzelsitzen.


In jeder Türinnenseite ist eine Phonebox integriert, mit denen sich Smartphones induktiv aufladen lassen. Persönliche Einstellungen, Daten und Informationen des Smartphones können über das jeweils eigene Display abgerufen werden. In den Dekorleisten der Türen und unterhalb des Armaturenbretts ist ein Ambientelicht integriert, das sich in zehn Farben regeln lässt.


Die Vordersitze lassen sich komplett in eine Liegeposition verstellen. Dabei wird das Lenkrad angehoben und sorgt so für größtmögliche Raumausnutzung. (dpp-AutoReporter/wpr)